Alte Bekannte


April 2018

 

Nach der freudigen Sichtung der Waldkauzästlinge bin ich noch einmal die mir bekannten anderen Stellen abgefahren, an denen es womöglich auch Jungvögel geben könnte. Doch bisher alles ruhig, ich konnte nur die Altvögel im bekannten Einstand auffinden. Naja vielleicht habe ich die Kleinen auch übersehen...?

Ästlinge


März 2018

 

Noch mehr Fellpuschel. Die Mami sitzt aufmerksam und ziemlich exponiert am Wegesrand, was ist da los? Sie passt auf ihre Jungen auf! Die beiden Waldkauzjungen hocken einen Baum weiter im tiefen Nadelbaum und verpennen den Tag. Alle halbe Stunde wird sich mal kurz geputzt und interessiert nach unten geschaut. Wer ist denn da unten so neugierig? Sie wackeln mit dem Kopf hin und her als seien sie Inder! Ich freue mich dass ich nun auch mal ein paar Ästlinge beobachten konnte! Mal sehen was die anderen Pärchen bei uns so treiben bzw. getrieben haben... vielleicht werden es ja noch mehr, es ist Saison!

Federball


März 2018

 

Ich entwickle mich noch zum Orni hier... leider habe ich gerade keine Zeit in der richtigen Natur rumzuhüpfen, daher bin ich gerade auf die Stadtnatur angewiesen und dementsprechend vogellastig wird es gerade. Zum Glück hat Berlin ja genug gefiederte Einwohner zu bieten, hier eine flauschige Schwanzmeise. Premiere auf dem Chip.

 

und nen Habicht oder zwei gab es natürlich auch noch ;)

Vögeleien


März 2018

 

Francis Ford Kopula. Manchmal lohnt sich ein wenig Zurückhaltung. Ich hatte in einer fernen Krone einen Habicht entdeckt. Schlechte Ausgangssituation für ein Foto, habe ich mich einfach an einen Baum gelehnt und aus der Ferne beobachtet. Kurze Zeit später traute ich meinen Augen kaum, als das Habichtweibchen sich in 10 Meter Höhe quasi direkt über mir auf einen Ast setzte. Ich musste mich ordentlich verrenken um sie überhaupt ins Bild zu bekommen. Als ich dann gerade dachte, dass es nu aber mit den Fotos reiche, sah ich eine Bewegung in der äußeren Ecke des Suchers. Das Weibchen gickerte wie wild, das Männchen war im Anflug. So musste ich nur noch drauf halten. Jackpot! Leider waren die Bilder stark unterbelichtet, obwohl ich schon um ca. 1,5 Blendenstufen überbelichtet hatte. Der einzelne Vogel war noch etwas überbelichtet, bei zweien das Bild aber sehr dunkel. Da die ganze Action nur 5 Sekunden gedauert hat konnte ich nicht mehr korrigieren. Was solls. Zumindest hat sich die 7dII mit ihrer Serienbildfunktion von 9 Bildern/Sek mal gelohnt!

Habichte reloaded


Februar-März 2018

 

Und noch mehr Habichte in allen Lebenslagen! Update: Es gibt im Gebiet mindestens drei Reviere mit mindestens zwei Pärchen. Auch einen Junghabicht, erkennbar an der bräunlichen Färbung ("Rothabicht") konnte ich beobachten, hier auf dem ersten Bild dargestellt. Auch lassen sich auf den Bildern die Männchen und Weibchen unterscheiden, die Weibchen sind deutlich größer und breiter, die Männchen (Terzel) schmaler und schnittiger. Man hat auch den Eindruck dass die Vögel je nach Perspektive immer ein bisschen anders aussehen oder?

 

Die Habichte sind insgesamt ziemlich entspannt, deutlicher als z.B. ein Bussard; nur ein Vogel ist ziemlich nervös und verabschiedet sich, sobald ich vorbeilaufe und auch nur die Kamera anhebe. Es ist weiterhin richtig was los in den Revieren, es wird gebalzt und gepaart wo es nur geht. An einem Tag habe ich zwei Mal die Paarung um Sekunden verpasst. Sie dauert ja auch nicht lange... ich schätze mal 5 Sekunden? Ich bleibe dran.

Und nochmal Eisi... closeup


Februar 2018

 

Auch beim Eisvogel hatte ich diese Woche noch einmal Glück. Aber an einer anderen Stelle! Inzwischen war es so kalt geworden, dass die Gewässer größtenteils zugefroren sind. Nur an manchen Stellen bleiben einige Stellen frei, ich nehme an wegen lokaler Wärmestellen oder durch leichte Strömung. Da der Eisvogel mit seinem spitzen Schnabel wohl nicht beim Sturzflug ins Wasser im Eis stecken bleiben will, nutzt er solch offen gebliebene Gewässer. Drei Mal in Folge konnte ich ihn nahezu zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle beobachten. So hatte ich mir das vorgestellt. Nach den drei Tagen wurde er nicht mehr erblickt...

Extreeeme Goshawking


Februar 2018

 

Diese Woche war das Wetter dunkelgrau, schwarz, hellgrau, graumeliert und grau-regnerisch. Aber an einem Tag kam die Sonne aber durch und ich bin direkt losgezogen. Inzwischen weiß ich dass sich im Gebiet mindestens zwei Reviere befinden. In einem ist ein Pärchen und in dem angrenzenden Revier zumindest ein Vogel, obwohl ich dort ebenfalls schon zwei Vögel gemeinsam sitzen sehen habe. Die ersten Balzflüge wurden auch schon demonstriert, mal sehen ob man dazu auch mal ein Foto hinbekommt. Echt imponierend wie die Habichte im Duo zwischen den Bäumen und Spaziergängern durch den Park jagen!

Kleinvieh macht auch Mist


Februar 2018

 

Im Winter füttern ja viele Leute die Vögel. Als Gegenleistung können Sie dann aber auch mal nett posieren oder? Jemand hatte Sonnenblumenkerne spendiert, und kurze Zeit später ging die Post ab. Freibier!!! Und ich saß knipsbereit... Meisen ohne Ende, Spatzen jaaaa aber so der ein oder andere interessantere Vogel war auch dabei und hat sich nicht lumpen lassen, z.B. der Kleiber:

 

Und auch ein Buntspecht ließ sich die Kerne schmecken, wie man sieht. Anscheinend kann er nicht anders als alles sofort mit dem Schnabel zu zerlegen.

Luxusprobleme


Januar 2018

 

Beim Habichtbesuch hatte ich das Glück, an einem ruhigen kleinen Seitengewässer auch noch einen Eisvogel zu entdecken! Leider hatte er mich früher bemerkt und flog schnell davon. Bei einem erneuten Besuch aber entdeckte ich ihn frühzeitig und pirschte mich im Schutz eines Baumes heran. Die Entfernung war nicht groß, aber der Eisvogel ist nun mal auch nicht wirklich größer als ein Spatz! Während ich ein paar Fotos schoss flog dann auch wieder ein Habicht über. Multitasking... Was ist denn hier bitte los? Ich komme wieder.

Berliner Habichte


Januar 2018

 

Jaja Berlin ist die Hauptstadt der Habichte. Sie umfliegen mich. Und zwar bisher großräumig. Heute bin ich nochmal eben in den Tiergarten, auf dem Weg zur S-Bahn quasi. Der ganze Tag kam über ein dämmergrau leider überhaupt nicht hinaus, aber wenn man denn mal Zeit hat, muss man auch raus. Ich hatte dann noch nicht mal die offizielle Schwelle des Großen Tiergartens überschritten, da schallte mir schon das stakkatoartige hohe Gackern eines Habichts entgegen. Es ist Balzzeit, die Kollegen machen mal so richtig Bambule, keine Rücksicht auf Verluste. Diesmal kriege ich sie. Leider ist es schon so ar***dunkel dass man in den Bäumen schon nix mehr sieht. Zum Glück nochmal ein Gackern direkt über mir. Bei dem Funzellicht kann ich nicht mehr viel reißen, aber immerhin! Nächstes Mal komme ich im goldigsten Wintersonnenschein. Vielleicht.

 

Update: Zu Mittag gab es Geflügel. Wie schon angekündigt, direkt in Folge gab es Kaiserwetter und ich bin im schönsten Sonnenschein in der Mittagspause los. Nach nicht mal 15 Minuten kickerte es von links und ein (der?) Habicht flog recht nah an mir vorbei. Schnell hinterher und dann hatte ich ein paar Minuten Zeit, bei ordentlichem Licht ein paar Fotos zu schießen. Interessanter Unterschied im direkten Vergleich zum obigen Bild, obwohl dieses auch irgendwie seinen dunkel-winterigen Charme hat.

WOE


Januar 2018

 

Nun sollte es endlich soweit sein, ich bekam durch Zufall die Gelegenheit, bei einem bekannten Schlafbaum von Waldohreulen vorbeizuschauen. Die Vorfreude war groß, auch die Unsicherheit, sind sie denn auch wirklich da? Beim Waldkauz habe ich ja schon mehrfach Glück gehabt, aber so eine Waldohreule sieht man nun nicht aller Tage - obwohl sie mit dem Waldkauz zu den am häufigsten in Deutschland anzutreffenden Eulenarten gehört. Nun denn, eine kurze Suche nach dem richtigen Baum, und ... sie sind da! Kurz bricht sogar die Sonne in die luftige Eibe ein und bietet mir einen traumhaften Anblick in diese geheimnisvoll rot-orangen Augen. Insgesamt zählte ich (mindestens) 8 Eulen, die sich für den Tag zur Schlafgemeinschaft zusammen gefunden haben und hier den Tag verpennen. Dargestellt sind zwar nachfolgend verschiedene Eulen, ich finde es aber unabhängig davon erstaunlich, wie unterschiedlich sie je nach Pose aussehen können oder? What a Beauty!

Unscheu


Januar 2018

 

Nutria haben wir ja schon öfter am Niederrhein beobachten können, doch an diesem Tag sollten wir auf drei besonders unscheue Exemplare treffen. Der Tau hing noch an den Halmen, als die Sonne über der kleinen renaturierten Teichlandschaft aufging und die Nutria sich ihr Frühstück besorgten. Auffallend viele Exemplare in diesem Revier haben übrigens eine helle Färbung wie das hier gezeigte Jungtier. Anscheinend ist diese Farbausprägung keine natürliche Morphe, sondern der Zucht zuzuschreiben.