Zorro


Juli 2019

 

Ein kurzer Trip zu den Teichen... der Pirol sang nicht... keine Rohrweihe... dafür kurz vor dem Gehen - wie so häufig - noch aus dem Augenwinkel diesen Neuntöter gesehen :)

Vielen Dank, für die Blumen, vielen Dank, wie lieb von Dir!


Juli 2019

 

In letzter Zeit bemerken wir öfter mit Schrecken, dass mehr und mehr Leute ihre Einfahrten und Gärten statt mit Blumen und Pflanzen mit Pflastersteinen und Beton schmücken. Und dass in unserer Zeit von Artenschwund und Insektensterben. Statt Totholz- oder normalen Hecken darf es heute lieber ein Gabionenzaun sein, oder besser noch ein Metallzaun mit Gabionentapete. Schön! Wir haben das zum Anlass genommen in ein Wildblumenbeet zu investieren. Die Totholzhecke steht bzw. liegt auch schon. Diesen Sommer sind die Wilden dann so richtig durchgekommen und es wimmelt von Insekten und Kriechzeug, und dazu präsentieren sie sich richtig gut im richtigen Licht!

Im See


Juni 2019

 

So, Badehose an, vorsichtig rein und ganz tief runter, um ein Portrait auf Augenhöhe zu bekommen. Ich muss noch weiter runter! Oder 100mm zu wenig?

 

Und über mir schwirrt es durch die Gegend, nur kurz setzt es sich mal ans Schilf.

Im Garten


Juni 2019

 

Obwohl ich diesen Monat mehrere Male in der richtigen Natur unterwegs war, konnte ich dort nicht viel Wild antreffen, von Fotos ganz zu schweigen. Dieser Juni ist wohl einer der heißesten, den es jemals gab. Wahrscheinlich war es dem Wild ebenfalls zu warm und zeigte sich erst nach Sonnenuntergang. Dafür gab es morgens schöne Stimmungen am Kanal.

 

The place to be war im Juni hingegen der Garten, wo einiges unterwegs war. So wie dieses Weibchen des Gartenrotschwanz. Ganz in seinem Element.

 

Ein kleiner, pfeilschneller Schatten huscht an uns vorbei uns setzt sich in den Schutz der Nadelbäume. Das muss ein kleiner Greifvogel sein. Vorsichtig angepirscht, und tatsächlich, es ist ein Sperber. Erst etwas näher sieht man, dass er sich einen Sperling gegriffen hat!

 

Täglich kreist der Rotmilan über dem See und über dem Dorf. Als Thermikflieger segelt er aber gerne erst gegen Mittag, wenn ihn die warmen Luftströme tragen und er mühelos durch die Lüfte segelt. Meist ist er hoch über uns und kommt aus der Sonne, doch manchmal gleitet er niedrig an uns vorbei. Oft habe ich ihn schon verpasst, doch diesmal habe ich ihn erwischt.

Fuchs


Juni 2019

 

Ein Fuchs muss tun was ein Fuchs tun muss. Eigentlich ein Allerweltsschmetterling, aber auf dem Salbei doch besonders schön in Szene oder?

Rhino


Juni 2019

 

Stell Dir vor Du pirschst Dich durch den Brandenburger Busch. Du musst auf der Acht sein, überall lauern Gefahren. Du bist sehr weit draußen in der Wildnis, hast Dich in entlegene Gebiete vorgewagt. Auf der Suche nach einer seltenen Spezies. Du schiebst ein paar Halme mit dem Arm zur Seite und plötzlich stehst Du Aug in Aug mit einem gewaltigen brandenburgischen Nashorn! Käfer!

Rohrweihe


Mai 2019

 

Mit den Bartmeisen und dem Pirol hatte ich bisher kein Glück, aber das Männchen der Rohrweihe flog wenigstens einmal zumindest etwas näher an mir vorbei...

Auf diesem Friedhof ist was los


Mai 2019

 

Auf diesem Friedhof gibt es nichts was es nicht gibt, Eulen, Habichte, sogar ein Reh habe ich mal dort gesehen! Aber an diesem Tag war ich erstaunt an einem kleinen Gewässer einen Eisvogel vor prächtiger Blütenkulisse anzutreffen. Hübsch wohnt er...

 

Noch mehr gefreut habe ich mich über diesen Gimpel. Ich dachte die wären alle schon wieder gen Norden gezogen... Der Dompfaff hat sich nicht nervös machen lassen und die Bäume und Zwischenräume im Hintergrund lieferten ein feines Bokeh.

Unsichtbar


April 2019

 

Nach längerer Zeit war ich endlich mal wieder in der "richtigen" Natur unterwegs und habe mich auf eine vielversprechende Waldlichtung begeben. Ein tolles Gefühl mit der Natur zu verschmelzen und das Wetter spielte auch mit. Wie an einem lauen Sommerabend spendete die Sonne bis spät warmes Licht direkt vor mir auf die Lichtung. Und auch die Tiere schienen richtig aktiv zu sein. Los ging es mit zwei gar nicht so ängstlichen Kranichen.

 

Oder lag es daran dass ich so gut getarnt war? Oder doch nur weil der Wind optimal von vorne links an mir vorbei entlang der Waldkante blies, sodass ich von der Lichtung aus gesehen vollends unsichtbar war?

 

Ich hatte es schon länger gedacht, die Lichtung schreit geradezu nach Rotwild (plus nach Wildschweinen wie man am Boden sieht), aber bisher hatte ich ja dort noch nie etwas gesehen. Doch heute machte mir eine Gruppe Rotwild die Aufwartung. Langsam schoben sie sich aus dem Schilf und sondierten erst einmal die Lage, bevor sie sichtlich entspannt anfingen zu grasen.

 

Irgendwann konnte ich meinen Puls an der Kamera fühlen, die ganze Gruppe - es sollten 9 Tiere werden - bewegte sich immer weiter auf mich zu. Immer näher kamen sie und ich konnte gefühlt machen was ich wollte. Man sieht in der Gruppe auch die typische Sozialstruktur, Leitkuh, Junge aus den Vorjahren und vor allem jüngere männliche Hirsche.

 

Wenn es doch mal öfter so liefe: Insgesamt eine Stunde hielten sich die Hirsche vor mir auf! Beim folgenden Bild betrug die Entfernung wohl nur noch 15 Meter. Und dann warf die Sonne auch noch einen tollen Hintergrund auf die Bäume, bevor die Gruppe weiter in den Wald zog. Das Klicken der Kamera hatte sie dann wohl aus dieser kurzen Distanz etwas argwöhnisch gemacht.

 

P.S. Diese Fotos gab es wirklich nur durch ein optimales Zusammenspiel von Wind- und Sonnenbedingungen sowie einer ordentlichen Tarnung ;)

Zaungast


April 2019

 

Endlich mal eine Zauneidechse in Deutschland!

Junger Wilder


April 2019

 

An diesem Tag war ich ganz schön unterwegs, auf der Suche nach Ästlingen im Norden, in der Mitte in der Mittagspause und abends dann noch im Süden... und: Nichts. Als letzten Abstecher ging es dann noch mal eben auf einen nahegelegenen Friedhof. Dort hatte ich dann Glück und konnte immerhin noch diesen jungen Habicht ablichten, der wie ein Irrer kreuz und quer über den Friedhof schoss und bei Tauben und Singvögel für Panik sorgte. Man kann sogar die Ringnummer ablesen, H13 ;)

Alter Kauz


März 2019

 

Bei diesem alten Kauz war ich schon öfter, aber diesmal stand die Sonne ganz gut und der Kauz saß mal richtig schön weit vorne. Auch er scheint den Frühlingsanfang und die ersten warmen Sonnenstrahlen derart zu genießen dass er sich ganz weit aus seiner Nische vorlehnt.

Der Beisser


Februar 2019

 

So langsam frühlinglt es ein bisschen, doch anscheinend gefällt es manchen Wintervögeln so gut bei uns dass sie noch unterwegs sind. Ich habe ihn jetzt schon öfter mal gesehen, aber für ein Foto hat es bisher nicht gereicht. Doch jetzt habe ich den Kernbeisser doch noch ablichten könnten. Er tut was er am Besten kann, schön beissen! Und n bisschen spooky schaut er auch rüber oder?

 

und dann landete auch noch dieser Kleiber direkt vor meiner Nase. Wahrscheinlich lief ihm schon derart das Wasser im Mund zusammen dass er mich nicht bemerkt hat.

 

Mit den Habichten will es nicht so klappen wie ich mir das vorstelle, zwei Mal habe ich die Kopula gehört aber war zu spät... Aber den einen oder anderen kriegt man ja doch.

Gartenpflege


Februar 2019

 

Gestern haben wir eine kleine Führung in einem Allmendegarten bekommen. Die Gärtner dort haben ziemlich mit den ganzen Mäusen zu kämpfen. Wie gut dass es einen wilden Gärtner aus der Luft gibt, der die Mäuse in Schach hält!

Mittagspausensafari


Februar 2019

 

In der Mittagspause zieht es mich gerade wieder stärker in den Park als ins Restaurant. Damit spart man sich auch das Nachmittagstief im Büro. Und durch die offene Vegetation gibt es einiges zu entdecken, ein paar Wintervögel sind da (Schwanzmeisen, Kernbeißer) und natürlich: Die Habichte.

Weißgrauweißdunkel


Januar 2019

 

Hoffentlich wird der Februar genau so gut wie letztes Jahr. Ich erinnere mich da an strahlend blaue Himmel und gelegentlich ein bisschen Schnee... dieses Jahr bisher eher "Berliner Winter". Nur gelegentlich ergaben sich für mich interessante Motive so wie hier bei der morgendlichen Pirsch durch den reifbedeckten Wald.